Pfälzische Weinprinzessin Sabina Kobek
Pfälzische Weinprinzessin Sabina Kobek

Wohnort: Neustadt an der Weinstraße

Alter: 22 Jahre

Hobbys: Tanzen, Schwimmen DLRG Neustadt, ehrenamtliches Engagement im Schnelltestzentrum (DLRG), Backen, Wein trinken, Wandern, Lesen

Studium/Arbeitsplatz: Bachelor of Science im Fach Weinbau und Oenologie 2021 am Weincampus Neustadt, Abschluss der Berufsausbildung zur Winzerin 2021


Das im Studium und in der Ausbildung zur Winzerin erlangte Weinwissen mit Interessierten auf der ganzen Welt zu teilen – das ist ein Ziel, das Sabina Kobek ehrgeizig verfolgt und mit der Wahl zur 83. Pfälzischen Weinkönigin erreichen möchte. Mit dem Blick über die Reben und einem genussvollen Glas Pfälzer Wein in der Hand, hat sie dabei stets die Pfalz als ihre Heimat im Visier. Begeistert ist die 22-Jährige nicht nur von der Diversität der Pfälzer Weinlandschaft, sondern vor allem von der Kreativität der Jungwinzer. Denn hinter jeder Flasche Wein steckt für die Riesling-Liebhaberin immer eine Pfälzer Winzerpersönlichkeit. Für Sabina ist Wein Leidenschaft, Handwerk und Wissen. Und das will sie im Amt als Weinhoheit live vor Ort aber auch online als Pfalz-Botschafterin weitertragen.


6 Fragen an Sabina Kobek

Warum möchtest Du Pfälzische Weinkönigin werden?
Ich möchte gerne die Leute motivieren sich mit dem Thema Wein zu beschäftigen, sodass sie entdecken was alles dahintersteckt. Ich habe während meines Studiums und in der Lehre lernen dürfen, was alles dazu gehört tollen Wein zu produzieren und welche Stellschrauben man drehen kann, um die Aromatik zu verändern. Dieses Wissen möchte ich mit Wein-Freunden aus aller Welt teilen und somit Pfälzer Wein transparenter machen.

Worin liegt für dich die Stärke des Pfälzer Weines?
Der Pfälzer Wein überzeugt mich durch seine Vielfältigkeit und Kreativität. Viele Jungwinzer in der Pfalz lassen sich immer Neues einfallen, um alte Traditionen und Vorgehensweise zu optimieren oder neu zu erfinden. Dieser Mut und stets höchste Qualität zeigen für mich die Stärken des Pfälzer Weines.

Was magst Du an der Pfälzer Mentalität besonders gerne?
Ganz klar die Geselligkeit. Die Pfälzer haben keine Scheu davor sich mitzuteilen und so kommt man immer in ein nettes Gespräch. Durch die interessanten Persönlichkeiten kann man sich immer freuen mit zu jemand Fremden an einem Tisch zu sitzen, um zu erfahren, was er zu erzählen hat.

Was war Dein verrücktestes Erlebnis?
Mein Auslandspraktikum in der Toskana. Die Fahrt zum Weingut, drei Monate ganz alleine in Italien und natürlich das Dolce Vita genießen.

In Zeiten von Corona haben sich die Aktivitäten der Pfälzischen Weinhoheiten in die digitale Welt verlagert, welche Vorteile siehst du in den sozialen Medien für das Amt der Weinhoheiten?
Man hat eine größere Reichweite und kann damit mehr Menschen erreichen, die nicht direkt in der Region zu Hause sind. Zudem kann man Momente und Erlebnisse festhalten und teilen, auch wenn die Veranstaltung nicht vor Ort durchgeführt werden kann. Man kann die Menschen leichter überall mit hinnehmen.

Welche Botschaft möchtest du als Pfälzische Weinhoheit den Menschen vermitteln?
Wein ist Leidenschaft, Handwerk und Wissen welches entdeckt werden will und sollte. Es lohnt sich durch und mit Wein die Pfalz und ihre Pfälzer kennen zu lernen.