82. Pfälzische Weinkönigin Saskia Teucke
82. Pfälzische Weinkönigin Saskia Teucke

Wohnort: Weisenheim am Sand

Alter: 25

Hobbys: Reisen, singen, Spieleabende mit Freunden verbringen, gemeinsam Kochen, lesen, rätseln (am liebsten Kreuzworträtsel), "Bummeln gehen", Fotografieren und Bogenschießen

Ausbildung/Arbeitsplatz: Marketingkommunikationskauffrau & Werbeassistentin / Weinkeller der BASF Ludwigshafen am Rhein

Bisheriges Amt als Weinhoheit: Weinprinzessin der Gemeinde Weisenheim am Sand (2016-2020)


„Pfalz – Vielfalt erleben und genießen“ – das ist das Motto von Saskia Teucke für ihr Amtsjahr als Weinhoheit. Gerade jetzt in der Corona-Krise hat sie sich wieder einmal neu verliebt in ihre Heimat und betont die Hilfsbereitschaft der Pfälzer, die sich gerade in der Krise wieder einmal bewährt hat. Aufgewachsen in einer Nicht-Winzer-Familie hat sich Saskia schnell für den Wein begeistern können, zeigt sich vor allem begeistert von Klima, Terroir und dem Herzblut, das die Winzer in die Produktion der Weine stecken. Als Weinprinzessin ihrer Heimatgemeinde Weisenheim am Sand tritt die 25-Jährige bereits als Botschafterin des Weins in Erscheinung. Jetzt will sie den nächsten Schritt machen, im Team der Pfälzischen Weinhoheiten ihr Weinwissen erweitern, und Menschen von der Pfalz begeistern.


6 Fragen an Saskia Teucke

Warum willst Du Pfälzische Weinkönigin werden und seit wann verfolgst Du dieses Ziel?
Vor vier Jahren habe ich mich dazu entschieden in meiner Heimatgemeinde Weisenheim am Sand als Weinprinzessin für das Kulturgut Wein aktiv zu werden und habe mich seitdem noch mehr in unsere Region und die tollen Weine verliebt. Als Nicht-Winzerkind habe ich mir in den vier Jahren der Amtszeit viel über Wein angeeignet und mein Weinwissen Stück für Stück bei Seminaren oder Mithilfe von befreundeten Winzern aufgebessert. Ich möchte meine Begeisterung zum Wein mit Pfalzliebhabern aus der ganzen Welt teilen und ihnen zeigen, was diese Region zu bieten hat und wie vielseitig sie sein kann.
 

Wo liegt die Stärke des Pfälzer Weines?
In seiner Vielfalt! Unsere Winzerinnen und Winzer schaffen es mit ihrer Arbeit in den Weinbergen und Kellern unglaubliches aus den Trauben in die Flasche zu zaubern. Jeder Wein trägt eine eigene Handschrift und ist auf seine Art und Weise etwas ganz Besonderes.
Gerade der Generationenwechsel bringt frischen Wind in die zum Großteil noch familiengeführten Betriebe und behauptet sich weltweit in der Weinbranche.
 

Was magst Du an der Pfälzer Mentalität besonders gerne?
Die Geselligkeit und Offenheit der Menschen. Auch die Hilfsbereitschaft der Menschen, das hat man gerade in der aktuellen Corona-Krise sehr gemerkt.


Was war Dein verrücktestes Erlebnis?
Als ich nach meinem Abitur aus einer Urlaubsreise zurückgekehrt war, habe ich mich aus einer Laune heraus bei dem Reiseveranstalter um einen Job beworben. Innerhalb von 6 Tagen hatte ich die Stelle, flog nach Spanien und arbeitete ein halbes Jahr in der Tourismusbranche auf Ibiza. Weder meine Familie noch meine Freunde hatten mir am Abend vor meiner Abreise geglaubt, dass ich bald für 6 Monate nicht nach Hause kommen würde. Sie hatten sich geirrt und es war die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen hatte.


Wenn Du eine Sache in der der Welt verändert dürftest: Was wäre das?
Ich würde den Machtgedanken in den Menschen verschwinden lassen wollen. Es ist Auslöser für viele schreckliche Dinge, die den Menschen zu Taten zwingen, welche die Welt in meinen Augen nicht braucht oder noch nie gebraucht hätte.


Wie stellst Du Dir das kommende Amtsjahr vor und was wünschst Du Dir für dieses?
Durch die aktuelle Corona-Lage hoffe ich sehr, dass wir Pfälzer unsere Geselligkeit bald wieder auf dem ein oder anderen Fest ausleben können, Messen wieder stattfinden werden und wir als Weinhoheiten der Pfalz, Botschafter des Weines, der Kultur und der Region bestmöglich das Amt ausführen können. Ich wünsche mir für die Amtszeit viele tolle Begegnungen, interessante Gespräche und dass ich mein Weinwissen noch mehr erweitern kann.